Nachhaltig investieren - nachhaltig fördern

Die Genossenschaft Oikocredit vergibt mit Anlegergeld Kleinstdarlehen in ländlichen Gebieten

Investitionen in den Agrarsektor werden kontrovers diskutiert. Landgrabbing und Spekulation mit Nahrungsmitteln gelten in der Öffentlichkeit als überaus fragwürdig. Eine Alternative zeigt die internationale Genossenschaft Oikocredit auf. Sie setzt auf die Förderung kleinbäuerlicher Strukturen in Entwicklungsländern.

Umweltschutz steckt in Bolivien noch in den Kinderschuhen. Daran will »Crecer« etwas ändern. Die Nichtregierungsorganisation setzt auf Kredite in Kombination mit ländlicher Bildung, um nicht nur punktuell, sondern auch nachhaltig zu helfen. Dazu werden Mikrokredite vergeben - vor allem an Frauen, denn sie sind meist für das Finanzielle in den Familien zuständig und denken auch eher an die Zukunft ihrer Kinder statt nur an den nächsten Tag. »Gerade weil so viele Menschen von der Landwirtschaft abhängig sind, müssen wir das Umweltbewusstsein stärken«, erläutert Marisol Fernández, Oikocredit-Länderbeauftragte für Bolivien. »Es geht ja keineswegs nur um die Umwelt, sondern auch um die Gesundheit und die Existenzgrundlagen der Menschen in den armen Gemeinden.«

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