Hans-Dieter Schütt 30.04.2013 / Kultur

Straßenbahns Geige

Uwe Greßmann, der große Dichter der sagenhaften Geschöpfe, würde morgen 80. Hommage in Berliner Galerie

Elke Erb sah »reine und deutliche Güte«, Franz Fühmann einen »der bedeutendsten Dichter, die wir hervorgebracht haben, einen der ganz wenigen«. Karl Mickel fragte sich besorgt, wie »viel« des kargen Geldes am Monatsende noch für elementare Bedürfnisse blieb, wenn dieser Poet doch nur immer Bücher kaufe: »die Bedürfnisse seines Geistes waren seine elementaren: das war die Lösung«. Und Adolf Endler wählte zur Kennzeichnung des Dichters, »der aufs Größte zielte und für sich selbst auf Größe«, ein Wort aus der Goethe-Zeit: Uwe Greßmann sei ein »Originalgenie«. Für Günter Kunert war er ein Schriftsteller, »der die seelische Substanz besaß, die zu einem Spitzenplatz in der Hierarchie der Literatur berechtigt«. Und Richard Pietraß hat 1982 bei Reclam einen Sammelband zu Greßmann herausgegeben (»Lebenskünstler«), darin der schöne ihm nachgerufene Satz: »Unverändert geht er unter uns: erhobenen Hauptes; hinter ihm eine Wolke mantelaufgerührten Staubes.«

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