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Elke Steven 30.04.2013 / In Bewegung
Bewegungskolumne

Was bringt die Verhältnisse zum Tanzen?

Blockupy bietet die Chance zu erleben, dass es sich lohnt zu kämpfen

Elke Steven verteidigt seit 18 Jahren mit dem Komitee für Grundrechte und Demokratie die Versammlungs- und Meinungsfreiheit.
Vergangenes Jahr behauptete die Stadt Frankfurt, von Blockupy ginge eine ernsthafte Gefahr für die Stadt und die Geschäfte der Banken aus. Um die Stadt vor dem Untergang zu retten, sollten alle Versammlungen über mehrere Tage verboten werden. Vielleicht wollte sie jedoch auch nur nach den Ereignissen vom 31. März ihre Macht zur Schau stellen und sich an den Demonstrierenden rächen – es sind doch immer dieselben Chaoten. Dieses Jahr schallt von der anderen Seite der Ruf, Blockupy sei zu zahm, orientiere nicht genügend auf Zivilen Ungehorsam. Jetzt müsse endlich Druck erzeugt werden, der die Herrschenden zu grundlegenden Veränderungen zwinge. Ja, für Ungeduld und den unbedingten Willen, Aktionsformen zu finden, die die politischen Verhältnisse zum Tanzen bringen, die gegenwärtigen Entwicklungen grundlegend verändern, die die Probleme sichtbar und den Druck auf die Herrschenden so verstärken, dass sie zu Veränderungen gezwungen sind, gibt es mehr als genug Gründe. Sieht man sich in Deutschland und in der Welt um, so mag man zwischen Wut und Verzweiflung hin und hergerissen sein. Flüchtlinge werden militärisch abgewehrt und sterben in den Meeren rund um EU-Europa, der Fortbestand der Welt wird von der Atomenergie und seinem weiter produzierten Müll bedroht, die Wirtschaft ist in einer Weise organisiert, die die Reichen immer reicher werden lässt.

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Keine gesellschaftliche Veränderung ohne außerparlamentarische Bewegungen: Sie kämpfen mit vielfältigen Aktionen für eine andere, bessere Welt. Sie fordern das Unmögliche und tragen dazu bei, Utopien näher zu kommen. Der Bewegungsblog betrachtet, was außerhalb von Parlamenten gedacht, geplant und worüber gestritten wird – interessiert, kritisch und mit der nötigen Sympathie.

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