Fabian Lambeck 15.05.2013 / Inland

Sanktionshungern wird fortgesetzt

Mehr als 40 Tage nahm Ralph Boes keine Nahrung zu sich, nun macht ein Unterstützer weiter

Weil sich Unterstützer des Aktivisten Ralph Boes Sorgen um dessen Gesundheitszustand machten, beschlossen sie, sein Protesthungern gegen Hartz-IV-Sanktionen nun als Staffel weiterzuführen. Zuvor hatte Boes 43 Tage lang nichts gegessen.

Am Montagabend war es soweit: Nach 43-tägigem Fasten nahm der Berliner Ralph Boes zum ersten Mal wieder feste Nahrung zu sich. »Apfelscheiben in Butter geschwenkt«, so der Aktivist am Dienstag auf einer Pressekonferenz in seiner Berliner Wohnung. Bereits zum zweiten Mal protestiert Boes mit seinem »Sanktionshungern« gegen die, wie er sagt, »verfassungsfeindliche Hartz-IV-Praxis«. Dafür nahm er ganz bewusst Sanktionen seines Jobcenters in Kauf. Mit einer solchen Kürzung des Regelsatzes wird bestraft, wer gegen »bestimmte Pflichten« verstößt. Mehr als eine Million dieser Sanktionen haben die Ämter 2012 verhängt. So viel wie nie zuvor. Weil sich Ralph Boes weigerte, seine Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen, erhielt er eine 60-prozentige Kürzung.

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