Konferenz mit Geburtsfehler

Der Dialog mit den islamischen Verbänden braucht nach Ansicht von Aiman Mazyek eine Generalüberholung

Aiman Mazyek ist Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, einem der islamischen Dachverbände hierzulande. In ihm sind 300 Moscheen und Gemeinden mit zwischen 15 000 und 20 000 vor allem nichttürkischen Muslimen organisiert. Der Zentralrat zog sich 2010 aus der Islamkonferenz zurück. Mit Mazyek sprach Uwe Kalbe.

nd: Nach sechs Jahren Islamkonferenz wird deren Nutzen heftig in Frage gestellt. Halten Sie die Institution für nützlich?
Mazyek: Ich halte eine Generalüberholung für nötig. Das Nahziel ist erreicht, den Islam in Deutschland als ein Stück Normalität öffentlich bewusst zu machen. Tiefer gehende Erwartungen wurden nicht erfüllt. Ziel und Agenda der Veranstaltung hätten von Staat und Religionsgemeinschaften gemeinsam festgelegt werden müssen, dies sagten wir bereits vor drei Jahren.

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