»Wir sammeln bis Mitternacht«

In den kommenden zwei Wochen will der Energietisch die fehlenden 75 000 Unterschriften zusammentragen

Der Berliner Energietisch hat am Dienstag vor dem Brandenburger Tor den Endspurt für das Volksbegehren »Neue Energie für Berlin« eingeläutet. Noch fehlen 80 000 Unterschriften, um erfolgreich zu sein und eine Abstimmung über das Berliner Stromnetz zu erzwingen. Die Aktivisten wollen, dass Vattenfall die Konzession verliert und statt dessen die öffentliche Hand die Verantwortung übernimmt. Mit dem Sprecher des Energietisches, Stefan Taschner, sprach für »nd« Nick Reimer.

nd: Herr Taschner, dem Berliner Energietisch bleiben zwei Wochen Zeit, um das Volksbegehren zur Rekommunalisierung zum Erfolg zu bringen. Nach 14 Wochen haben 125 000 Berlinerinnen und Berliner unterschrieben, 75 000 Unterschriften fehlen noch. Was stimmt Sie optimistisch, es zu schaffen?
Taschner: Es gibt immer mehr Leute, die uns unterstützen. Wir stützen uns auf einen festen Stamm von 100 Aktivisten, aber mittlerweile haben sich immer mehr Berliner bereit erklärt, mit uns auf die Straße zu gehen und Unterschriften einzuholen. Wir sind ab sofort an 15 zentralen Orten in der Stadt ganztägig auf der Straße und wir werden jetzt in der heißen Phase noch einmal mit Großplakaten in U-Bahnhöfen zum Schlussspurt ansetzen. Und wir wissen, dass viele Unterschriftenlisten in Kneipen, Cafés, Copy-Shops usw. ausliegen. Wichtig wird sein, dass diese auch pünktlich und gut gefüllt zu uns zurückkommen.

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