Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

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Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

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Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

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08.06.2013
Tagesglosse

Unten links

Man kann über die Arbeit der Politiker nicht genug klagen. Davor aber, wie sie es machen, kann der Bürger nur den Hut ziehen. Wenn Höflichkeit nach Chanel No 5 duftete, wären das Berliner Regierungsviertel und sämtliche Landesparlamente viel schneller zu finden. Einfach immer der Nase nach. Hat man hier oder dort etwas ausklamüsert, was nicht so gut beim Wähler ankommt, folgt die Entschuldigung gleich im Anschluss. Entschuldigung, dass ich eine halbe Milliarde für ein Flugzeug verballert habe, in dem noch nicht einmal Sitzplätze sein sollen. Entschuldigung, aber vor Jahrzehnten waren mal ganz böse Vollidioten in unserer Partei. Entschuldigung, aber ich habe mich in meinem letzten Brief im Ton vergriffen. Entschuldigung, der Vergleich mit Hitler und Stalin ist mir so rausgerutscht. Entschuldigung, aber ich sage nie wieder, dass ich die Fresse von dem Dingsda nicht mehr sehen kann. Es gibt noch viel mehr peinliche Beispiele, aber der Platz ist alle. Entschuldigung. ott

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