Die Bauern investieren aus eigener Tasche

José Cueva über die Mühsal von Basisinitiativen in Ecuadors Bergregion Intag

Unter der tropischen Bergregion Intag in Ecuador liegen rund zwei Millionen Tonnen Kupfer. Die Regierung Correa will diese Ressource ausbeuten. Seit den 1990er Jahren sind im Widerstand gegen den Bergbau jedoch nachhaltige, gemeindebasierte Alternativen entstanden. Über die Konflikte in Intag sprach mit José Cueva, Mitbegründer der Kaffeebauernkooperative AACRI und Koordinator des Dachverbandes »Coordinadora Zonal de Intag«, für »nd« Bettina Hoyer.

nd: Das Projekt Hidroíntag wurde von den Bewohnern der Region Intag zusammen mit Experten ausgetüftelt. Dabei sollen kleine Wasserkraftwerke die Region mit Strom versorgen. Überschüsse verkauft und dadurch der Bau von Straßen und Schulen finanziert werden. Wie steht es darum?
Cueva: Derzeit schlecht. Als die Finanzierung der Studie für das Wasserkraftwerk in Nangulví mit Hilfe der finnischen Regierung bewilligt war, erhielten wir im Oktober 2012, als wir ein Konto eröffnen wollten und eine Administration für das Projekt suchten, ein Schreiben mit einem formalen Einspruch des Ministeriums für erneuerbare Energien. Dort werden zwei sich widersprechende Argumente angeführt: Zum einen heißt es, Investitionen sollten auf Großprojekte abzielen, die auf nationaler Ebene wiederholbar wären - und dafür sei dieses Projekt zu klein. Zum anderen hieß es: Ein Gemeinderat - das wäre in diesem Fall der Gemeinderat von Peñaherreira - könne ein solch großes Projekt nicht stemmen.

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