Sachsens Verfassungsschutz findet weitere NSU-Akten

Vizechef wird strafversetzt / Linke kritisiert Geheimdienst als nicht reformierbar / Polizist will »NSU« schon 2007 gehört haben - Was wusste der Verfassungsschutz?

Dresden (Agenturen/nd). Nach dem Fund bislang unbekannter NSU-Akten in Dresden wird Sachsens stellvertretender Verfassungsschutzchef Olaf Vahrenhold ins Staatsarchiv versetzt. Das teilte der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) am Mittwoch in Dresden mit. Die Versetzung, die nicht nur mit dem erneuten Fund von Akten zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zu tun habe, greife zum 1. Juli. „Wir haben eine Neuordnung des Verfassungsschutzes als Auftrag, dazu gehören neue Strukturen und neue Köpfe“, sagte Ulbig. Im vergangenen Sommer war der sächsische Verfassungsschutzchef Reinhard Boos nach dem Fund bis dahin unbekannter NSU-Akten zurückgetreten. Die jetzt aufgetauchten Akten seien bei der Aufarbeitung von Altbeständen entdeckt worden, sagte Verfassungsschutz-Chef Gordian Meyer-Plath.

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