Gunnar Decker 22.06.2013 / Kultur

Eine »vertrackte« Geschichte

Gefangenentheater: »Wallensteins Lager« in der Justizvollzugsanstalt Tegel

Ein Lager ist nicht nur ein Ort, sondern auch ein Zustand. Ein »geschützter Raum«, der - je nachdem - einen Ausbruch oder einen Einbruch verhindern soll. Oft auch beides zugleich. Das Heerlager des Generals Wallenstein, des »Friedländers« im dreißigjährigen Krieg, steht kurz vor der Schlacht. Man wartet, dass es endlich losgeht. Aber vor allem wartet man, dass die Zeit vergeht. Manchem wird sie zu lang, dann sinnt er auf Ausbruch. So wird das Lager endgültig zum Gefängnis.

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