Hungerstreik in München: Polizei räumt Flüchtlingscamp

Protestierende »brutal weggetragen« / Ärzte hatten zuvor von akuter Lebensgefahr gesprochen

Berlin (nd). Die Polizei hat mit einem Großaufgebot am Sonntagmorgen das Camp der protestierenden Flüchtlinge in München geräumt. Gegen 5 Uhr rückten Beamte an und trugen Hungerstreikende teils brutal weg, wie es in einer ersten kurzen Mitteilung der Protestierenden heißt. Flüchtlinge seien zudem von der Polizei geschlagen worden, als sie sich gegen die Räumung zur Wehr gesetzt hätten. Szenen der Räumung sind auch im Internet dokumentiert. Die Polizei nahm zudem 13 Menschen vorläufig fest, den Unterstützern sei Widerstand und Beleidigung vorgeworfen worden.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, hatten Ärzte, welche die Hungerstreikenden zuvor untersucht hatten, davon gesprochen, dass fast alle in akuter Lebensgefahr schweben. Aus diesem Grund hätten die Behörden der Stadt die Räumung des Protestcamps angeordnet. Alle Hungerstreikenden sollten in Kliniken eingeliefert werden, Rettungswagen standen bereit, mehrere Krankenhäuser seien auf die Aufnahme der Flüchtlinge vorbereitet. Vermittlungsversuche von Altpolitikern waren zuvor gescheitert.

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