Snowden hat auch in Deutschland Asyl beantragt

Linke fordert positives Signal der Kanzlerin / Whistleblower bemüht sich in 21 Ländern um Unterschlupf / Kritik an USA: »Staatsbürgerschaft als Waffe«

London (Agenturen/nd). Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat nach Angaben der Enthüllungsplattform Wikileaks in insgesamt 21 Ländern Asyl beantragt - darunter auch in Deutschland. In einer ihm zugeschriebenen Stellungnahme, die am Montagabend veröffentlicht wurde, ging er zudem hart mit der US-Regierung ins Gericht und warf ihr »Täuschung« vor. Lobend äußerte er sich in einem Brief über Ecuador.

Neben Deutschland bemüht sich der IT-Experte Wikileaks zufolge auch in Österreich, Bolivien, Brasilien, China, Kuba, Finnland, Frankreich, Indien, Italien, Irland, Niederlande, Nicaragua, Norwegen, Polen, Spanien, Schweiz und Venezuela um Asyl. Zuvor war bekannt geworden, dass der flüchtige Geheimdienstenthüller in Ecuador, Island und Russland um Aufnahme gebeten hatte.

Die Asylanträge seien von der Wikileaks-Mitarbeiterin Sarah Harrison persönlich im Auftrag von Snowden am Sonntag einem russischen Konsulatsmitarbeiter auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo übergeben worden, teilte das Portal in der Nacht zum Dienstag mit. In den Dokumenten würden die »Risiken der Verfolgung« dargestellt, die dem IT-Spezialisten in den USA drohten. Das russische Konsulat habe damit begonnen, die Anträge an die jeweiligen Botschaften in Moskau weiterzuleiten.

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