Martin Kröger 19.07.2013 / Berlin / Brandenburg

Kaltes, klares Wasser

Die Qualität des Nass ist Spitze – ob es der Preis ebenso ist, klärt derzeit ein Gericht

Die Berliner Wasserbetriebe bewerben derzeit auf der Straße die hohe Qualität des geförderten Trinkwassers. Ob die Trinkwasserpreise in Ordnung sind, ist derzeit Gegenstand einer laufenden juristischen Auseinandersetzung zwischen Wasserbetrieben und Bundeskartellamt.

»Wollen Sie was trinken?« Freundlich spricht Marian Burballa an diesem Donnerstagmittag Passanten gegenüber dem Einkaufszentrum Alexa in der Grunerstraße in Mitte an. Auf dem Rücken trägt der junge Mann in blauem T-Shirt einen großen Kanister. Aus diesem pumpt er frisches Leitungswasser in kleine Plastikbecher, die dann angeboten werden. »Die Reaktionen sind durchgängig positiv«, sagt Burballa. »Erst recht bei der Hitze.« Oft höre er den Satz, ist doch Leitungswasser, trinke ich zu Hause auch. Bei Älteren sei dies oft der Fall, aber auch Jüngere stehen häufig auf das kalte Nass aus dem Hahn, hat Burballa beobachtet – er macht seit einem Jahr auf Berlins Straßen solche Werbung für die Berliner Wasserbetriebe (BWB).

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