Johanna Treblin 26.07.2013 / Inland

Abschiebung trennt Familien

Bundesweit steigt die Zahl der Flüchtlinge – doch auch die Zahl ihrer Unterstützer

Unabhängig davon, ob sie seit Jahrzehnten in Deutschland leben oder erst vor kurzem eingereist sind und nun Asyl beantragen wollen: Flüchtlinge, denen die Abschiebung droht, haben häufig nicht mehr viele Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. In den letzten Monaten stieg die Zahl der einreisenden Flüchtlinge an, auch Abschiebungen werden zunehmen. Doch nahezu bundesweit wird gegen die deutsche Asylpolitik protestiert, die Flüchtlinge werden dabei von zahlreichen Initiativen und unterstützt.

Wandlitz heißt die Welt willkommen. Am Rande des kleinen Ortes in Brandenburg steht das Wort groß auf einem Schild an der Hausmauer einer Pension. Direkt daneben liegt das »Waldhotel« im bayrischen Fachwerkstil. Auf der anderen Straßenseite der Bernauer Chaussee liegt ein hässlicher grauer Kastenbau. Ein Plakat an der Außenmauer toppt sein Gegenüber: Das Wort »Willkommen« steht hier auf Arabisch, Russisch, Griechisch und Co. Auch hier lebt man nur übergangsweise: Seit Januar wohnen in dem ehemaligen Internat rund 60 Flüchtlinge, die darauf warten, dass über ihren Asylantrag entschieden wird. Familien sollen möglichst nicht länger als drei Monate im Flüchtlingswohnheim bleiben. Da die Anzahl an städtischen Sozialwohnungen in den Städten Bernau und Eberswalde gering ist, lässt sich der Landkreis aber Zeit.

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