Arbeitsgericht entscheidet über Hartz-Kritikerin Hannemann

Suspendierte Jobcenter-Mitarbeiterin beruft sich auf Meinungsfreiheit / Arbeitsagentur sieht durch Kritik »Betriebsfrieden« gestört

Berlin (nd). Vor dem Hamburger Arbeitsgericht könnte sich am Dienstag das berufliche Schicksal der kritischen Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann entscheiden. Das Jobcenter Altona hatte die bundesweit als »Hartz-IV-Rebellin« bekannt gewordene Frau im April dieses Jahres suspendiert, weil sie das System der Erwerbslosenhilfe und den Umgang mit Arbeitslosen unter anderem in ihrem Blog öffentlich kritisierte und sich weigerte, Strafen für verpasste Termine auszusprechen. »Ich musste radikaler werden, damit man mich hört«, sagte sie dem NDR. Unter anderem Linken-Politiker und Vertreter der Piraten haben sich mit Hannemann solidarisiert, auch eine Petition zugunsten der Jobvermittlerin läuft. Hannemann ist inzwischen zu einer Art Symbolfigur der Kritik am Hartz-System geworden. Die Bundesagentur für Arbeit in.

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