Alexander U. Martens 03.08.2013 / Debatte

Anschein von Weltläufigkeit

Natürlich lebt eine Sprache, und das heißt auch, sie verändert sich. Wir reden (und vor allem schreiben nach der noch immer umstrittenen Rechtschreibreform von 1998) anders als früher. Und eine Sprache, die lebt, wird immer angereichert durch Wörter, die sie aus anderen Sprachen entlehnt. Das kennen wir seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Französischen, davor waren es griechische und lateinische Begriffe, die in der deutschen Sprache heimisch wurden - dem Widerstand unserer Sprachpuristen zum Trotz, die nur in Frankreich noch nicht auf verlorenem Posten kämpfen, weil die dortige Regierung über die Bewahrung und Pflege der französischen Sprache als höchstem Kulturgut mit Argusaugen wacht.

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