Martin Kröger 22.08.2013 / Berlin / Brandenburg

Hellersdorf lautstark gegen Neonazis

Rund 700 Antifaschisten, Flüchtlinge und Anwohner stellen sich gegen rechtsextreme Kundgebung

Eine Kundgebung von rund 20 Rechtsextremisten gegen eine Notunterkunft für Flüchtlinge in Berlin-Hellersdorf wurde am Dienstagabend lautstark von 700 Nazigegnern gestört. Die Polizei nahm mehrere Menschen fest.

Der Rückzug fällt ungeordnet aus. Kurz vor 21 Uhr werden die rund 20 Neonazis von der Berliner Polizei am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf fluchtartig durch die Gegendemonstranten in eine wartende Tram verfrachtet. Über 700 Menschen, zumeist junge Antifaschisten, Anwohner und Flüchtlinge hatten bis dahin die Kundgebung der Rechtsextremen, die gegen 19 Uhr am Dienstagabend überraschend am Alice-Salomon-Platz und nicht wie angemeldet vor der nahegelegenen Notunterkunft für die Flüchtlinge in der Carola-Neher-Straße begonnen hatte, zum Desaster gemacht. Eingekesselt von den lautstarken Demonstranten und abgeriegelt von der Polizei konnten sich die Rechtsextremen, die sich mit Wahlplakaten der NPD und einem Transparent aufgestellt hatten, in der Hellersdorfer Anwohnerschaft fast kein Gehör verschaffen. Permanent übertönt wurde die ausländerfeindliche Hetze der Nazis durch Slogans wie »Refugees are welcom here« - »Flüchtlinge sind hier willkommen« oder Schmähgesänge, Buh-Rufe sowie Pfiffe der Antifaschisten. Vereinzelt flogen auch Eier auf die Neonazis.

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