Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
25.08.2013

Gauck: Ex-SED-Mitglieder nach der Wende »nicht über Gebühr belastet«

Bundespräsident vermisst »Entkommunisierung« - frühere »Systemträger« hätten 1990 einen relativ leichten Übergang in die Demokratie erlebt

Berlin (Agenturen/nd). Bundespräsident Joachim Gauck hat den Umgang mit früheren SED-Mitgliedern nach dem Ende der DDR als vergleichsweise milde bezeichnet. »Die Mitglieder der SED haben 1990 einen relativ leichten Übergang in die Demokratie erlebt. Ihre Partei wurde nicht verboten; sie hat sich umbenannt und war kontinuierlich politisch aktiv«, sagte Gauck der »Bild am Sonntag«.

In dem Blatt hatte der Dirigent Daniel Barenboim an den von SPD und Grünen für das Amt des Staatsoberhauptes ins Spiel gebrachten Gauck die Frage gerichtet, wie gerecht dieser den »Umgang mit Ex-SEDlern nach der Wiedervereinigung im Vergleich mit dem Umgang mit ehemaligen Mitgliedern der NSDAP in Deutschland nach 1945« finde. Gauck sagte darauf unter anderem, »eine Entkommunisierung, wie in Tschechien, gab es nicht, anders als die Entnazifizierung nach dem Krieg«.

Gauck äußerte die Auffassung, dass »eine wesentlich kleinere Gruppe als die 2,3 Millionen Parteimitglieder hat tatsächlich Karriereabbrüche« erlebt habe. Dies sei »vor allem im öffentlichen Dienst« geschehen und habe Menschen betroffen, »die hauptamtliche oder inoffizielle Mitarbeiter der Stasi waren. Diese waren nicht vertrauenswürdig genug, um weiter als Richter, leitende Beamte, Lehrer oder Polizisten zu arbeiten«. Allerdings seien »nicht alle IM aus dem öffentlichen Dienst entfernt worden, sondern nur etwa die Hälfte. Alles in allem: Die ehemaligen Systemträger sind nicht über Gebühr belastet worden«, so der Politiker.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken