Tobias Lambert 27.08.2013 / Ausland

Jenseits der Regierungsdiskurse

Der Sammelband »Andere mögliche Welten« begutachtet die Transformationsprozesse in Lateinamerika

Die neoliberale Hegemonie ist seit der Finanzkrise 2008 angekratzt, gebrochen ist sie noch nicht. Der Sammelband »Andere mögliche Welten« untersucht ausgehend vom Spannungsfeld zwischen Basisbewegungen und Linksregierungen in Lateinamerika mögliche Transformationsstrategien.

Die Sparpolitik, mit der im Süden Europas gerade ganze Länder ruiniert werden, erlebte Lateinamerika bereits vor Jahren. Schließlich wurde das von den Chicago Boys um Milton Friedman theoretisch formulierte neoliberale Modell erstmals nach dem Putsch in Chile 1973 in der Praxis umgesetzt. Die 1980er und 90er Jahre brachten den meisten Ländern des Subkontinents von außen aufgezwungene Haushaltskürzungen, Privatisierungen und Weltmarktöffnung.

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