Zwischen Sabotage und Missmanagement

Venezuelas Finanzminister räumt wirtschaftliche Probleme ein

Trotz hoher Einnahmen aus dem Ölgeschäft läuft Venezuelas Wirtschaft alles andere als gut. Das gab nun sogar der Finanzminister zu. Der Präsident dagegen sucht die Schuld weiter bei der Opposition.

»Diese in 18 Wahlen bestätigte Regierung hat Erfolg im sozialen Bereich gehabt, aber was uns fehlt, ist der Erfolg im Ökonomischen«, erklärte Venezuelas Finanzminister Nelson Merentes kürzlich zur besten Sendezeit auf »Televen«. Ungewöhnliche Töne für einen Minister in Venezuela. Das Eingeständnis wirtschaftlicher Defizite gehört nicht unbedingt zu den Stärken der Regierung, die seit 1999 im Amt ist und sich im Wahlkampf immer wieder, wenn auch zuletzt sehr knapp, durchgesetzt hat. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Tatsache, dass die Bevölkerungsmehrheit deutlich mehr vom Ölreichtum des Landes profitiert, als das vor 1999 der Fall war. Da landeten die Petrodollars bei der ökonomischen Elite, die auf dem besten Wege war, die Reichtümer des Landes in ihren Besitz zu bringen.

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