Samuel Weber 16.09.2013 / Ausland

Mysteriöses Massaker in Guatemala

Täterschaft unklar: Drogenbanden oder Paramilitärs

Guatemala hat eine der höchsten Mordraten in Lateinamerika. Erst vor wenigen Tagen fielen elf Menschen einem Massaker zum Opfer. Die Behörden machen Drogenbanden dafür verantwortlich, Menschenrechtsgruppen sehen darin einen Einschüchterungsversuch der Bergbaugegner.

Am tödlichen Überfall gibt es keine Zweifel, an der Urheberschaft schon. Oscar Gálvez ist Sprecher der guatemaltekischen Menschenrechtsorganisation Waqib› Kej. Die Organisation steht in engem Kontakt zu den Menschen in Kaqchikel de San José Nacahuil im Landkreis San Pedro Ayampuc. Dort wurden Samstagnacht vor einer Woche elf Menschen von maskierten Tätern massakriert, die laut Augenzeugen wahllos um sich schossen. Der Zwischenfall ereignete sich kurz nachdem eine Patrouille der Polizei das Dorf passierte hatte.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: