Konfrontation und Katharsis

DEFA-Filme in Wolfen

nd: Herr Paul Werner Wagner, Sie kuratieren die Wolfener Filmtage, die nun im zweiten Jahr DEFA-Produktionen präsentieren. Ab heute stellen Sie dort Literaturverfilmungen in den Fokus.
Wagner: Die Literaturverfilmungen gehören zum Besten, das die DEFA geschaffen hat. Sie sind auch Beweis dafür, dass es in der DDR eben nicht nur den »verordneten Antifaschismus« gab, sondern aus echter Überzeugung wichtige Aufklärung geleistet wurde. Man kann »Nackt unter Wölfen« (1963, Regie: Frank Beyer), den wir auch zeigen, zwar einerseits eine Tendenz zur Schwarz-Weiß-Malerei unterstellen. Vor allem aber wirkt er positiv - als Katharsis und Erschütterung. Wir eröffnen mit »Professor Mamlock« (1961, Regie: Konrad Wolf), da sich der Geburtstag des Autors Friedrich Wolf dieses Jahr zum 125. Mal jährt.

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