Fabian Köhler 04.10.2013 / Netzpolitik

Snowdens E-Mails: Verschlüsselt bis in den Tod

US-Gerichtsakten zeigen, wie sich ein kleiner E-Mail-Provider dem FBI entgegenstellte

Ein E-Mail-Anbieter soll Zugriff auf die Daten seiner Kunden gewähren: Am Mittwoch veröffentlichte US-Gerichtsakten bieten Einblick in die Jagd des FBI auf Whistleblower. Und sie erzählen die Geschichte eines Providers, der die Privatsphäre seiner Kunden bis zum eigenen Untergang verteidigte.

Es war ein Durchsuchungsbeschluss, wie ihn das FBI wahrscheinlich tausendfach jährlich aushändigt. Die Herausgabe des Schlüssels, mit dem die Kommunikation zwischen dem kleinen amerikanischen E-Mail-Anbieter Lavabit und seinen Kunden verschlüsselt wird, forderte die US-Behörde am 16. Juli dieses Jahres. Wie dutzende andere Anbieter hatte sich Lavabit seit Jahren auf verschlüsselbare und damit abhörsichere E-Mails spezialisiert. Was ihn besonders machte: Auch Ex-Geheimdienstler und Whistleblower Edward Snowden hatte die Dienste des E-Mail-Anbieters für die Kommunikation mit Journalisten entdeckt.

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