Wolfgang Jung, Sotschi 19.10.2013 / Sport

Hungerlöhne und Schwarzarbeit in Sotschi

Aus Protest gegen die Ausbeutung auf den Olympiabaustellen näht sich ein Bauarbeiter den Mund zu

37,5 Milliarden Euro kosten die Winterspiele in Sotschi. Errichtet werden die Sportstätten von Arbeitern, die oft ohne Lohn bleiben. Vorm Besuch von IOC-Chef Bach schlagen Menschenrechtler Alarm.

Ausbeutung, Betrug, Erpressung: Vier Monate vor den Winterspielen in Sotschi beklagen Menschenrechtler auf den Baustellen massive Missstände, die nicht zu den olympischen Glitzerfassaden passen. »Die Beschwerden der Arbeiter nehmen täglich zu - ebenso wie die Repressionen der Behörden gegen die Tagelöhner«, schildert Semjon Simonow von der Organisation »Memorial«. Wie andere Bürgerrechtler wünscht er sich ein klares Wort von Thomas Bach, wenn der IOC-Chef Ende des Monats mit Kremlchef Wladimir Putin Sotschi besucht.

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