Robert D. Meyer 14.11.2013 / Berlin / Brandenburg

Vor verschlossener Klotür

Landesamt für Soziales und Gesundheit prüft Zustände in Flüchtlingsnotunterkünften

Kalte Duschen, keine Möbel, fehlende Kinderbetreuung - derzeit häufen sich die Beschwerden über einige Betreiber von Notunterkünften für Flüchtlinge. Die Behörden sind alarmiert.

Marina Naprushkina wundert sich, als sie Anfang Oktober die Toilettenräume der Flüchtlingsnotunterkunft in der Moabiter Levetzowstraße betreten will. Die Türen sind verschlossen. Von den Bewohnern des Heimes im früheren Kleist-Gymnasium erfährt sie den Grund. Die Maßnahme sei von der Heimleitung veranlasst, da einige Flüchtlinge nicht in der Lage seien, die Toiletten ordnungsgemäß zu benutzen. Wer aufs Klo will, müsse sich vom Wachschutz die Schlüssel geben lassen. Zwei Wochen dauert diese »Disziplinarmaßnahme«, wie Naprushkina die Anordnung nennt, bevor sie und ihre Mitstreiter von der Freien Initiative Neue Nachbarschaft Moabit die Heimleitung überzeugen, die Türen wieder aufzuschließen. Doch die Probleme häufen sich.

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