Harald Neuber 18.11.2013 / Ausland

Drohnen drohen Lateinamerika

Militärexperten erwarten Ausweitung des US-Einsatzes und warnen vor Konflikten

Washington denkt daran, seine Flotte unbemannter Flugkörper im Süden des Kontinents zu verstärken, um den schwindenden Einfluss dort zu kompensieren.

Zurzeit seien die rund 7500 militärischen Drohnen der US-amerikanischen Armee fast ausschließlich im Nahen und Mittleren Osten im Einsatz, schrieb unlängst Patricio Barnuevo vom »Council on Hemispheric Affairs«, einem Washingtoner Think-Tank aus dem Umfeld der Demokratischen Partei. Doch müsse man davon ausgehen, »dass das Südkommando der US-Armee einer extremen Steigerung seiner militärischen Drohnenflotte in Lateinamerika entgegensieht«. Das SOUTHCOM ist das regionale Kommandozentrum für die Koordination und Führung aller militärischen Operationen der USA in Süd- und Mittelamerika. Barnuevo und andere Beobachter des US-Militärs gehen davon aus, dass Washington so den abnehmenden Einfluss in Lateinamerika und der Karibik zu kompensieren versucht. Dies könnte dem Pentagon in dem Maße gelingen, wie im Mittleren Osten und Zentralasien Ressourcen frei werden.

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