Alexander Ludewig 27.11.2013 / Sport

Freibrief für Gewalt

Nur eine sachliche Aufklärung der Vorfälle beim Spiel des 1. FC Union Berlin in Kaiserslautern verbessert das Klima zwischen Fans und Polizei

Der 1. FC Union Berlin prüft nach dem Polizeieinsatz gegen seine Fans in Kaiserslautern derzeit juristische Schritte. Unions Fanbeauftragter Lars Schnell hat bereits Anzeige erstattet.

Lars Schnell musste nicht lange überlegen. Am Dienstag machte sich der Fanbeauftragte des 1. FC Union Berlin auf den Weg zum Tempelhofer Damm. Dort erstattete er beim Landeskriminalamt 712 Anzeige gegen Unbekannt. Beim Polizeieinsatz am Sonnabend auf dem Hauptbahnhof von Kaiserslautern nach dem Zweitligaspiel beim FCK wurde er von Beamten mit Pfefferspray attackiert - obwohl er sich als Fanbeauftrager des Berliner Klubs ausgewiesen hatte. Als Beweis dienen Schnell auch Videoaufnahmen: Die Situation am Aufgang zum Bahnsteig ist entgegen der Darstellungen verschiedener Polizeidienststellen beruhigt, und Schnell ist im Gespräch mit einem Polizisten als ihn das Pfefferspray im Gesicht trifft.

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