Marcus Meier 14.12.2013 / Inland

Zweite Chance für den Schwarzbau

Kommt das E.on-Kohlekraftwerk Datteln IV doch noch?

Das Ruhrparlament hat am Freitag ein »Zielabweichunsgverfahren« abgesegnet, demgemäß das Kohlekraftwerk Datteln IV doch noch genehmigt werden könnte - nachträglich.

Seit einiger Zeit bewirbt die Deutsche Bahn AG ihre BahnCards mit einem scheinbar ökologischen Argument: Je mehr Bahnkarten die Kunden ordern, desto mehr Strom aus regenerativen Energien werde die einstige Bundesbahn beziehen. BahnCard-Inhaber reisen laut Reklame »mit 100% Ökostrom«. Visualisiert wird das durch einen grünen Streifen auf dem Plastikkärtchen. Und das Beste: »Die Mehrkosten für den Strom aus erneuerbaren Energiequellen übernimmt die Deutsche Bahn.« Doch jenseits des Plastik-Grünstreifens setzt das Unternehmen weiterhin bevorzugt auf schmutzigen Strom. So wird das E.on-Kraftwerk Datteln IV im Wesentlichen erbaut, um den spezifischen Strombedarf der Bahn zu decken; ein Viertel desselben, um exakt zu sein. 8,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid würde das Kraftwerk pro Jahr ausstoßen, was knapp einem Prozent der deutschen Emissionen des Treibhausgases entspricht.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: