Reimar Paul, Hannover 19.12.2013 / Inland

Getreten wie ein Fußball

Libanesischer Asylbewerber tritt in der Innenstadt von Hannover in den Hungerstreik

Hussein Charara leidet unter einer schweren Erkrankung. Als Asylbewerber in Deutschland muss er dennoch um die ärztliche Behandlung förmlich betteln. Davon hat er nun genug.

Mit einem Hungerstreik mitten in der Fußgängerzone von Hannover will ein libanesischer Asylbewerber die Forderung nach mehr Rechten und persönlichen Freiheiten durchsetzen. Hussein Charara begann seine Aktion am Dienstagmittag. Er protestiere gegen seine Entrechtung und die respektlose Behandlung durch deutsche Behörden, erklärt er. Charara verzichtet auf feste Nahrung, nimmt nur ein Minimum an Wasser zu sich und hat nach eigenen Angaben auch Medikamente abgesetzt, die er wegen einer schweren Magen- und Darmerkrankung einnehmen muss. »Mir geht es gut«, sagte Charara am Mittwich dem »nd«. Viele Passanten blieben stehen, einige brächten auch Decken oder spendeten etwas Geld. In der Nacht wurde der Libanese allerdings von einer Gruppe Neonazis angepöbelt. Unterstützer riefen daraufhin die Polizei.

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