Migration gehört zum geeinten Europa

Rainer Ohliger fordert, in der Debatte um Arbeitnehmerfreizügigkeit nicht in alte Abwehrreaktionen zurückzufallen

Ein Gespenst geht um in Europa. Wieder einmal. Dieses Mal heißt es »Armutsmigranten als Sozialtouristen«. Mit Jahresbeginn trat in der Europäischen Union die volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus Rumänien und Bulgarien in Kraft. Es war ein letzter Schritt zur Vollendung des Binnenmarkts.
Mit diesem politisch gewollten Ziel geht jedoch die Sorge einher, dass es zu unkontrollierter Armutszuwanderung in die alten Mitgliedsstaaten kommen könnte. In Deutschland gibt es seit einigen Monaten Klagen aus Kommunen wie Dortmund, Mannheim oder Offenbach über eine verstärkte Zuwanderung bulgarischer und rumänischer Staatsbürger, vermutlich mehrheitlich Roma. Das böse Wort der »Einwanderung in die Sozialsysteme« macht die Runde.

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