Folke Havekost, Hamburg 14.01.2014 / Inland

»Packt die Knüppel ein!«

Hamburger Studenten demonstrieren gegen das kurz zuvor aufgehobene Gefahrengebiet - sowie für Flüchtlinge und Mieter

Zwischen 1000 und 1500 Hamburger haben am Montagnachmittag gegen die Gefahrengebiete sowie für ein Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und einen möglichen Erhalt der Esso-Häuser an der Reeperbahn demonstriert. Unter dem Motto »Don’t let the system get you down« (Lasst euch vom System nicht unterkriegen) hatten Studierende der Uni Hamburg zur Demonstration aufgerufen.

Den ersten Erfolg feierte die Gruppe bereits zu Beginn: Die Hamburger Polizei hob kurz zuvor die Gefahrengebiete in den Stadtteilen Altona, St. Pauli und Sternschanze auf. Die Organisatoren machten gleichfalls schnell deutlich, dass sie darin nur einen Teilerfolg sehen. »Die Möglichkeit, solche Gefahrengebiete wieder einzurichten, besteht jederzeit. Sie muss ersatzlos aus den Gesetzen gestrichen werden«, forderte Moritz Krauß, einer der Veranstalter: »Es geht nicht, dass man 100.000 Menschen und drei Stadtteile einfach kriminalisiert und ihnen ihre Grundrechte nimmt.«

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