Martin Kröger und Bernd Kammer 21.01.2014 / Berlin / Brandenburg

Favela Kreuzberg

Die soziale Lage in den informellen Siedlungen der Innenstadt ist katastrophal

Nach der Räumung der Eisfabrik zelten die 23 Bulgaren jetzt auf der Cuvrybrache. Neben dem Camp auf dem Oranienplatz und der besetzten Schule eine der weiteren informellen Siedlungen der Stadt.

Für Ysien Rusud gibt es keinen Einlass. Weil der Besitzer der Eisfabrik in Mitte seinen Sicherheitsdienst nicht über den Termin informiert hatte, kann der Bulgare an diesem kalten Montag nicht wie abgesprochen seine Sachen aus der geräumten Fabrik holen. »Zwei Jahre habe ich hier gelebt«, erzählt Rusud. In der Ruine hatten er und 22 weitere Menschen aus Südosteuropa provisorische Hütten errichtet. Dort sind noch Kleidung, Matratzen und ein paar persönliche Gegenstände geblieben, die er dringend braucht.

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