Olaf Standke 31.01.2014 /

»Kriegsgewäsch« im Bayerischen Hof

Friedensbewegung kritisiert die Ausrichtung der Münchner Sicherheitskonferenz auch im Jubiläumsjahr scharf

Mit Joachim Gauck eröffnet heute erstmals ein deutsches Staatsoberhaupt die umstrittene Münchner Sicherheitskonferenz, die zu ihrem Jubiläum mehr als 400 Teilnehmer erwartet.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach am Donnerstag in Berlin mit Bundeskanzlerin und Bundespräsident, heute wird US-Außenminister John Kerry im Kanzler- und im Auswärtigen Amt erwartet. Aus Münchner Sicht natürlich alles nur Zwischenstationen, denn beide zählen zu den Teilnehmern der 50. Sicherheitskonferenz im Nobelhotel »Bayerischer Hof«, und das ist im Selbstverständnis der Organisatoren an diesem Wochenende der sicherheitspolitische Nabel einer konfliktgeladenen Welt. Zustand und Zukunft des Nordatlantik-Paktes gehören als Thema ebenso zur Agenda der Jubiläumsveranstaltung wie die Entwicklung in Syrien, der Ukraine, im Nahostkonflikt oder beim iranischen Atomprogramm. So werden auch Teherans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow in München erwartet.

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