Ständig grüßt der Brandschutz

Flughafen sollte als Baustelle in Betrieb gehen / Planungswirrwarr seit 2009 bekannt

Tagsüber Tor zur Welt für Tausende Passagiere, nachts Baustelle mit offenen Decken und Kabelrollen. Ein Flughafenprovisorium ließen die Behörden aber nicht durchgehen.

Das Planungschaos am Hauptstadtflughafen reicht mindestens bis ins Jahr 2009 zurück. Der ehemalige Gesamtprojektleiter der Baustelle des Willy-Brandt-Flughafens, Joachim Korkhaus, sagte am Freitag zum zweiten Mal im Untersuchungsausschuss BER aus. Seinen Aussagen zufolge hätten für die Entrauchung Ende 2009 rund 3000 Pläne vorliegen müssen, es gab aber nur 500. Zudem hätten viele Firmen Kabel planlos verlegt, bis 2011 auf den Kabeltrassen kein Platz mehr gewesen sei. »Dass es kritisch war, war uns bewusst«, sagte Korkhaus. Die Planer hätten aber nicht in allen Bereichen Platz für weitere Trassen gefunden. Das habe zur Absage der Eröffnung 2012 beigetragen. Ein erster Eröffnungstermin - im Oktober 2011 - war 2010 um sieben Monate verschoben worden. Eigentlich habe der Projektsteuerer WSP den Projektverzug aber schon auf zwölf Monate geschätzt, sagte Korkhaus.

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