John Malamatinas 19.02.2014 / Bewegung

Köln für Kalle

Karl-Heinz Gerigk soll am Donnerstag zwangsgeräumt werden - Nachbarn wollen das verhindern

Ein Immobilienmakler hat für eine Wohnung im Kölner Agnesviertel Eigenbedarf angemeldet. Das Bündnis »Alle für Kalle« nimmt ihm den Grund nicht ab.

Die Bilder an der Fontanestraße im Kölner Agnesviertel erinnern an eine andere Zeit. Bunte Transparente an zahlreichen Balkonen, Plakate an Stromkästen, gesprayte Schriftzüge an Gartentüren. Nein, es ist kein besetzter Straßenzug oder inszenierte Folklore, sondern der in den heutigen Zeiten seltene Ausdruck praktischer Solidarität. Unter dem gemeinsamen Nenner »Alle für Kalle« wollen NachbarInnen und die Initiative »Recht auf Stadt« die angesetzte Zwangsräumung eines seit Jahrzehnten in seiner Wohnung lebenden Mieters mittels Blockade verhindern. Und das Echo des Widerstands hallt wider - die Lokalpresse berichtet, von Berlin bis Südamerika werden Solidaritätsaktionen organisiert.

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