Tobias Lambert 05.03.2014 / Ausland

Die Revolution bedarf der Erneuerung

Chávez-Nachfolger Maduro hat im ersten Amtsjahr mit vielen Problemen zu kämpfen

Das erste Amtsjahr von Chávez-Nachfolger Nicolás Maduro verlief mit mehr Tiefen als Höhen. Einen eigenen Weg hat er bisher nicht gefunden und Chávez zu imitieren, ist auf die Dauer zu wenig.

Er wird sich den ersten Todestag anders vorgestellt haben. Wenn der venezolanische Präsident Nicolás Maduro am heutigen Mittwoch der zivil-militärischen Parade zu Ehren Hugo Chávez' beiwohnt, wird es andernorts vielleicht erneut Ausschreitungen geben. Was Anfang Februar mit kleineren Aktionen oppositioneller Studierender in den westlichen Bundesstaaten Táchira und Mérida begann, hat sich längst zu nahezu landesweiten Protesten von Teilen der Opposition gegen die Regierung Maduro entwickelt. Dass die VenezolanerInnen trotz anhaltender Proteste am Wochenende weitgehend Karneval feierten, wertete Maduro indes als Erfolg. »Ihr dachtet, dass wir erlauben würden, dass sie den Kindern die Freude nehmen, niemals«, sagte der Präsident am Sonntag auf einem Karnevalsfest in Caracas. Insgesamt macht Chávez' Nachfolger bei den Protesten aber nicht die glücklichste Figur, etwa wenn er die Protestierenden pauschal als »Faschisten« bezeichnet. Überhaupt war sein erstes Amtsjahr durchwachsen, aus Chávez' langem Schatten ist Maduro zu keinem Zeitpunkt herausgetreten.

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