»Putin hält alle Karten in der Hand«

US-Politologe Stephen Cohen über den Kalten Krieg um die Ukraine

Stephen Cohen ist emeritierter 
Professor für Russland-Studien und Politik an der New York University und der Princeton University. Sein jüngstes Buch heißt »Soviet Fates and Lost Alternatives: From Stalinism to the New Cold War« (Sowjetische Schicksale und verlorene Alternativen: Vom Stalinismus bis zum Neuen Kalten Krieg). 
Für »nd« befragte ihn Max Böhnel.

Bestätigt sich Ihre seit Langem gehegte Befürchtung vor einem neuen Kalten Krieg jetzt in der Ukraine?
Der Westen, das heißt die USA und die EU, haben ein weiteres Kapitel beim Marsch auf die postsowjetische Welt aufgeschlagen. Es begann mit der Osterweiterung der NATO Anfang der 90er Jahre unter Clinton, setzte sich fort mit politisch agierenden NGO in Russland, die von den USA unterstützt wurden, einem US-NATO-Stützpunkt in Georgien und Anti-Raketen-Systemen an der Grenze zu Russland. Der Marsch geht seit mehr als zwei Jahrzehnten so - politisch, militärisch und wirtschaftlich.

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