Andrea Klingsieck, Paris 07.03.2014 / Wirtschaft und Umwelt

Berufsverbot für den Armen-Arzt

Ein Mediziner aus Roubaix schuftete rund um die Uhr - die Krankenkasse ging gegen ihn vor

Ein Allgemeinmediziner in Nord-Frankreich setzt sich für die Rechte von Roma-Familien ein. Nun wurde er zu zwei Monaten Berufsverbot verurteilt. Und das in einer Region mit akutem Ärztemangel.

Für seine Patienten ist Christophe Lamarre eine Art Held. Viele kennen ihn schon seit 20 Jahren. Man könnte meinen, dass Menschen die sich stark für ihre Mitbürger einsetzen, Unterstützung verdienen. Stattdessen beginnt dieser Tage ein viermonatiges Berufsverbot des Arztes, wovon zwei Monate auf Bewährung ausgesetzt sind. Das französische Sozialgericht hatte zuvor im Berufungsverfahren die Verurteilung Lamarres wegen »potenziell gefährlicher medizinischer Arbeitsweise« und »Gefährdung seiner Patienten« bestätigt.

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