Michael Lenz, Phnom Penh 08.03.2014 / Wirtschaft und Umwelt

»Es könnte schlimm werden«

Textilarbeiter in Kambodscha fürchten Niederschlagung eines öffentlichen Forums

In Kambodscha kämpfen die Textilarbeiter seit Monaten um höhere Löhne. Heute wollen sie sich öffentlich treffen. Der Staat rüstet auf.

Zwei Monate nach den tödlichen Schüssen der Militärpolizei auf Streikende in Phnom Penh rüsten sich Kambodschas Textilarbeiter zur nächsten Runde im Kampf für die Erhöhung des Mindestlohns auf umgerechnet 115 Euro pro Monat. Die Regierung hatte im Januar den Mindestlohn auf rund 73 Euro festgesetzt. Für heute haben Gewerkschaften zu einem »Öffentlichen Forum« im Freiheitspark in Phnom Penh aufgerufen. Dass es auf den Internationalen Frauentag fällt, ist kein Zufall: Über 80 Prozent der mehr als eine halbe Million Beschäftigten der Textilbranche sind junge Frauen.

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