Detlef D. Pries 12.03.2014 / Literatur
Buchmesse Leipzig

Nikolai Ryschkow stellt die Frage »Was wäre wenn?«

Der ehemalige Ministerpräsident der UdSSR schildert seine Sicht auf die Perestroika und deren Verkünder

Den einen gilt er als Lichtgestalt, anderen als Zerstörer. Gerade wegen der höchst widersprüchlichen Urteile über den einstigen KPdSU-Generalsekretär und einzigen Präsidenten der untergegangenen Großmacht Sowjetunion macht sich der Name Gorbatschow auf dem Umschlag gut. Meinte offenbar der Verlag und gab dem Buch Nikolai Ryschkows den Titel »Mein Chef Gorbatschow«. Das könnte sowohl die Verehrer als auch die Verächter des »Titelhelden« zum Kauf anregen. Und schließlich gehörte der Autor, Nikolai Iwanowitsch Ryschkow, als Ministerpräsident der UdSSR und Mitglied des Politbüros der KPdSU zum engen Führungskreis um Gorbatschow. Dass er ihn »mein Chef« genannt hat, ist dennoch zu bezweifeln. Ryschkow selbst jedenfalls gab der russischen Originalausgabe seines »traurigen Erinnerungsbuches«, wie er es nennt, den weitergreifenden Titel »Der Kronzeuge. In Sachen Zerfall der UdSSR«.

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