Ralf Streck, San Sebastian 21.03.2014 / Ausland

»Marsch der Würde« auf Madrid

Tausende Spanier protestieren mit Demonstrationszügen gegen die antisoziale Politik der Rechtsregierung

Sechs Kolonnen aus verschiedenen Teilen Spaniens marschieren Richtung Hauptstadt, um am Sonnabend gemeinsam gegen die Verarmung aufgrund der Bankenrettungen zu demonstrieren.

In Madrid wird am Sonnabend ein Verkehrschaos erwartet. 29 Demonstrationszüge aus den verschiedenen Stadtteilen werden sich mit sechs Marschkolonnen, die seit Wochen auf dem Weg in die Hauptstadt sind, vereinigen. Die Teilnehmer dieser »Märsche der Würde« protestieren so gegen eine Politik der Regierung, die die Auflagen der Troika aus EU-Kommission, Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäische Zentralbank (EZB) umsetzt. In einem Manifest heißt es: »Wir leiden unter der Politik der regierenden Volkspartei (PP) und dem Diktat der Troika. Wir müssen den Diebstahl erkämpfter Rechte und die Verarmung einer breiten Mehrheit der Bevölkerung stoppen.« Man wolle sich nicht mit der »unersättlichen Gier skrupelloser Banker und Spekulanten« abfinden. Für deren Rettung habe sich der Staat massiv verschuldet, wofür die Bevölkerung nun zur Kasse gebeten werde.

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