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Robert D. Meyer 28.03.2014 / Vleischeslust

Von toten Schweinen und Löwen

Vor dem Brandenburger Tor fordert »Animal Equality« mit einer schaurigen Mahnwache ein Lebensrecht für Tiere. Während der Kopenhagener Zoo vier seiner Löwen tötet, bringt Rot-Grün mit einem neuen Verbandsklagerechte die Tierschützer gegen sich auf.

»Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wären alle Menschen Vegetarier«, lautet eine inzwischen in der Veggieszene alt bekannte Weisheit des Ex-Beatles Paul McCartney. Da Schlachthäuser ihr blutiges Tagewerk aber bekanntlich am liebsten irgendwo in der kaum bewohnten Provinz verrichten, muss das dort allgegenwärtige und doch unsichtbare Leiden eben zu den Menschen in die Stadt gebracht werden, dachte sich die Tierrechtsorganisation »Animal Equality« (deutsch: Gleichberechtigung der Tiere) am Dienstag in Berlin. Mit toten Lämmern, Ferkeln und Hühnern in den Armen protestierten rund 100 Menschen bei einer schaurig anmutenden Mahnwache vor dem Brandenburger Tor für das Lebensrecht von Tieren. Für den Protest sind übrigens keine Tiere gestorben, im Supermarkt würden die Kunden solche sterblichen Überresten ohnehin nicht finden. Die meisten Konsumenten hätten schlicht Ekel davor, wenn er vor dem Verzehr eines Schnitzels in die Augen eines toten Schweins schauen müsste. Stattdessen sammelte »Animal Equality« in den letzten Wochen Leichen aus den Abfallbehältern von Mastanlagen und Tierversuchslaboren und fror diese bis zur Mahnwache ein.

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Der Biss in eine Bio-Kartoffel macht dich noch längst nicht zum nachhaltigen Umweltschützer, wenn du gleichzeitig zwei Mal im Jahr auf die Kanaren jettest und im dicken SUV vor dem Öko-Bauernhof parkst. Etikettenschwindel gibt es nämlich nicht nur auf Lasagnepackungen.

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