Hendrik Lasch 09.04.2014 / Inland

Ein Auge auf »Frau Krause«

Nach dem Fund einer versteckten Kamera in Leipzig sind die Behörden in Erklärungsnot

Die Entdeckung teurer Überwachungstechnik in einem leeren Haus in Leipzig bringt Sachsens Sicherheitsbehörden in Bedrängnis. LINKE und Grüne fordern Auskünfte vom Landesinnenminister.

Geputzte Fenster in Abrisshäusern fallen auf - besonders wenn nur Teile einer Scheibe gereinigt wurden, wie bei einem in die Jahre gekommenen Eckhaus an der Simildenstraße im Süden von Leipzig. Das Haus im Stadtteil Connewitz, das gegenüber der beliebten Szenekneipe »Frau Krause« steht, ist seit Jahren unbewohnt; außer der in großen silbernen Lettern aufgesprühten Parole »Antifa« blinkte zuletzt nichts - bis auf ein kleines Stück Glas in einem Fenster in der ersten Etage. Aufmerksame Beobachter gingen der Sache auf den Grund - und machten eine verblüffende Entdeckung: In dem Gebäude fand sich eine Überwachungsanlage.

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