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Brasiliens Fußballkolumnist Juca Kfouri über die explosive Stimmung rund um die Fußballweltmeisterschaft

Juca Kfouri, 64, ist Brasiliens führender Fußballjournalist. Er schreibt in seinem Blog do Juca, in der Zeitung Folha de São Paulo und kommentiert im Radio sowie dem Fernsehkanal ESPN. Über die Vorgeschichte zur Fußball-WM hat er in »Fußball in Brasilien. Widerstand und Utopie« geschrieben. Das Buch der Rosa-Luxemburg- Stiftung erscheint im Mai im VSA-Verlag. Mit ihm sprachen Gerhard Dilger und Karl-Ludolf Hübener in São Paulo.

nd: Herr Kfouri, ist Brasilien gut auf die WM vorbereitet?
Kfouri: Brasilien begeht geradezu ein Verbrechen gegen sich selbst, indem es die WM auf diese Weise organisiert. Es ist gerade dabei, die Fehler Südafrikas zu wiederholen: Stadien zu bauen, die danach nicht mehr gebraucht werden. In Brasília, Manaus, Cuiabá und Natal gibt es keine Mannschaften, die das rechtfertigen würden. Und in São Paulo wird das Morumbi-Stadion, in dem seit 50 Jahren Weltfußball gespielt wird, nicht für fünf oder sechs Spiele genutzt - das ist ein Luxus, den sich Brasilien einfach nicht erlauben kann.

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