Martin Kröger und 
Jonas Pentzien 03.05.2014 / Berlin / Brandenburg

So viele Revolutionäre wie nie

Mit 25 000 Teilnehmern erreichte Demo neuen Rekord / Kritik an Polizeieinsatz in U-Bahnhof

Am Freitag waren (fast) alle zufrieden: Die Organisatoren der »Revolutionären 1. Mai-Demonstration« freuten sich über den hohen Zuspruch, der Innensenator über die gemeisterte Herausforderung.

Das gab es am 1. Mai in Berlin seit 1987 nicht mehr. Im Nachspiel zu dem Feiertag wurde kein einziger Haftbefehl gegen einen der 65 Menschen beantragt, denen während der Veranstaltungen die Freiheit entzogen worden war, zudem wurde keiner der 59 verletzten Polizisten glücklicherweise schwer verletzt. Beide Zahlen zeigen: Im Vergleich zu früheren Ausschreitungen am Maifeiertag passierte dieses Jahr in Kreuzberg vergleichsweise wenig. Es blieb bis auf ein paar Scharmützel überwiegend friedlich. »Der 1. Mai verändert sein Gesicht, die Gewalttäter haben weniger Rückhalt«, erklärte Innensenator Frank Henkel (CDU) am Tag danach.

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