Andreas Knudsen, Kopenhagen 05.05.2014 / Wirtschaft und Umwelt

Wilder Westen im Güterverkehr

Europaweite Proteste gegen die Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern

Ob in Oslo, Den Haag, Berlin oder Madrid - europaweit demonstrierten am Wochenende Lkw-Fahrer gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Der Schwerpunkt der Aktionen lag in Skandinavien.

Das Preisdumping im Transportgewerbe ist unsozial und wird die Spediteure ruinieren - mit dieser Botschaft an Unternehmer und Politiker demonstrierten am Sonnabend Hunderte Lkw-Fahrer in Kopenhagen. Mehrere Teilnehmer beschrieben, wie die Arbeitsbedingungen in der Transportbranche immer schlechter werden. Zwar sei der Job schon immer schwierig gewesen, da in der Fahrerkabine übernachtet und die Freizeit oft am Parkplatz einer Autobahnraststätte verbracht wird. Doch mittlerweile verstärke sich der Druck, die gesetzlichen Vorschriften zu Arbeits- und Ruhezeiten zu missachten. Die mittlerweile gezahlten Löhne von 8000 Kronen (rund 1000 Euro) reichen für ein Leben in Dänemark beim besten Willen nicht aus. Gleichzeitig werden immer mehr Arbeitsplätze in den Fahrerkabinen von Osteuropäern eingenommen. Da sei es kein Wunder, dass junge Dänen kaum noch Interesse zeigen, in der Transportbranche anzufangen, worüber die Spediteure bereits klagen.

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