Christoph Ruf 07.05.2014 / Sport

»Seit an Seit« für Deutschland

Rechtsextreme Hooligans aus ganz Deutschland planten in einem Internetforum gemeinsame politische Aktionen

Lange war nichts von ihnen zu hören, jetzt sind sie wieder da: Nazi-Hooligans, die sich über Vereinsgrenzen hinweg organisieren.

Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sie begriffen, wer da in ihren Städten demonstrierte. Die stämmigen Männer mit den teils wilden Tätowierungen kannten sie von den Fußballspielen vor Ort - jedoch nicht von politischen Versammlungen. »Das war ein gut organisiertes Zusammentreffen von rechtsgerichteten Hooligans aus dem Südwesten, da war die Politik wohl wichtiger als die jahrzehntelange fußballerische Feindschaft zwischen Mannheim und Kaiserslautern«, erinnert sich der Mannheimer Polizeisprecher Norbert Schätzle.

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