08.05.2014

Referendum über Yasuní-Park gescheitert

São Paulo. Das weltweit von Umweltschützern initiierte Referendum über ein Verbot der Erdöl-Förderung im Yasuní-Nationalpark in Ecuador ist gescheitert. Die Oberste Wahlbehörde Ecuadors teilte mit, dass nur knapp die Hälfte der abgegebenen rund 750 000 Stimmen gültig seien. Damit wurde das Quorum von 584 323 gültigen Stimmen verfehlt. Laut Wahlbehörde waren viele Angaben auf den Unterschriftenlisten unvollständig. Im Nationalpark befinden sich 20 Prozent der Ölreserven Ecuadors. Wenn sie gefördert werden, kann das Land mit Einnahmen von mehr als zehn Milliarden Euro rechnen. epd/nd

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