Ronny Blaschke 16.05.2014 / Sport

Vom Rollstuhl-Polo zu den Paralympics

Der emigrierte jüdische Arzt Ludwig Guttmann wird heute in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen

Ludwig Guttmann gilt als Erfinder der Paralympischen Spiele. Seine Tochter freut sich, dass ihr 1980 verstorbener Vater nun in Deutschland geehrt wird.

Als die Nazis 1938 ihre »Reichskristallnacht« lostraten und sich viele Deutsche in ihren Wohnungen verschanzten, da öffnete Ludwig Guttmann seine Türen. Der Neurologe wies im Jüdischen Krankenhaus von Breslau seine Mitarbeiter an, niemanden wegzuschicken. Er führte die Gestapo von Zimmer zu Zimmer, für jeden Patienten hatte er eine Krankengeschichte parat, so rettete er vermutlich 60 Juden das Leben. Guttmann war von den Nazis als »Krankenbehandler« verunglimpft worden, dabei bedeutete ihm die Medizin alles.

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