Konstruktiv ungehorsam

DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller erklärt, warum Gewerkschaften junge Leute bewegen

Florian Haggenmiller ist Bundesjugendsekretär des DGB. Der 32-Jährige hat bei der Telekom IT-Systemelektroniker gelernt, wurde unbefristet übernommen. Als Mitarbeiter im Vertrieb hat er zunächst ehrenamtlich gewerkschaftlich gearbeitet, war acht Jahre Jugendauszubildendenvertreter (JAV) in Augsburg, später Leiter der JAV in der Telekom-Konzernzentrale. Seit eineinhalb Jahren ist er Bundesjugendsekretär und Leiter der Abteilung Jugend beim DGB-Bundesvorstand in Berlin. Mit ihm sprach nd-Redakteur Jörg Meyer.

nd: Der DGB hat den Antrag B004 seiner Jugend entgegen der Empfehlung angenommen. Der Zivile Ungehorsam gehört jetzt offiziell zu den Aktionsformen des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Zufrieden?
Haggenmiller: Sehr. Das ist sogar mehr als wir uns im Vorfeld versprochen hatten. Wir hatten über Jahre dagegen harte Widerstände. Zivilen Ungehorsam muss man machen, das ist klar, wir tun das auch schon seit Jahren. Es ist uns jetzt gelungen, mit der teils emotional geführten Debatte, die Delegierten zu überzeugen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: